Unsere Vision

 

Erst ganz kurz und konkret: Wir wollen Geld sparen um ein Land in Spanien zu kaufen, auf dem wir mit anderen Leuten eine Gemeinschaft der Selbstversorgung aufbauen.

 

In den letzten Jahren haben wir immer mehr den Drang verspührt unser Leben komplett neu auszurichten. Wie viele Menschen weltweit, mit Arbeitsbedingungen unter aller Sau, sich durchschlagen müssen ist erschreckend. Noch erschreckender ist, dass dies vor allem durch den Luxus und der Bequemlichkeit von mächtigeren Ländern verursacht wird. Ja, der für uns selbstverständliche, gemütliche Lebenskomfort wird oft durch erniedrigende Arbeitsverhältnisse in ärmeren Ländern ermöglicht. Doch zum Glück können sich diese zerstörerische Verhältnisse nicht ewig aufrecht erhalten. Durch den globalen Import/ Export-Handel haben wir unsere Welt so sehr zerstört, dass wir die Konsequenzen der Ausbeutung selbst zu spüren bekommen. Durch Klimawandel, steigenden Naturkatastrofen und allerlei Gesundheitsproblemen, sind wir Teil eines sehr dunklen Kapitels der Menschheit. Doch wir wollen nicht im pessimistischen Blick vergehen und unser Rädchen im gesellschaftlichen getriebe wiederstandslos weiterdrehen. Wir wollen an der Hoffnung festhalten, dass unser Schicksal gestaltet werden kann und eine neue Lebensqualitäz in mitten aller Krisen möglich ist.

 

 

Es ist nicht nur ein nettes, neues Hobby das Leben auf Bauernhöfen ausprobieren zu wollen. Es steckt eine tiefe Suche nach Menschlichkeit dahinter. Eine Menschlichkeit, die an einer Wirklichkeit der Liebe festhalten will. Eine Liebe, die sich darin auswirkt, die Menschen aus aller Welt als Teil einer Familie zu verstehen, die auf ihren Zusammenhalt angewiesen ist. Unsere Lebensstile sind weltweit in einem komplexen Netzwerk miteinander verflochten und all unser Handeln hat Auswirkungen, seien sie kurzfristig, oder langfristig.

 

Die Welt ist so einheitlich miteinander verflochten, dass nicht nur unser direktes mittmenschliches Handeln sich im Gegenüber auswirkt, sondern unser gesamter Umgang mit unserer Umwelt Konsequenzen für die Lebensgeschichten unserer Mitterdlinge hat. Doch wenn wir auf ein Leben von Heimat und Gemeinschaft zusteuern wollen, müssen wir lernen mehr als nur Fremde, oder Mitterdlinge in anderen Menschen zu sehen. Wie liebenswerte Verwandte müssen wir unsere Gegenüber ansehen um der Menschlichkeit einen Platz in unserer Welt zu schaffen. Diese Familie begegnet uns Tag täglich und lebt in jedem Menschen verteilt auf dem gesamten Planeten.

 

So können wir aufhören Menschen und Umwelt auszunutzen und für den eigenen Reichtum zu manipulieren. Unser Streben nach Geld und Ansehen ist immer mit einem ständigen Konkurrenzkampf verbunden, bei dem man sich von den Anderen abheben will und dann doch letztendlich sich voneinander entfremdet und in der seelischen Einsamkeit endet., Um in dieser konkurrierenden Welt zu bestehen, brauchen wir eine neue Ausrichtung um Hoffnung zu schöpfen, die sich auf gegenseitiger Achtung beruht und die dem Anderen und dann im Umkehrschluss sich selber das beste Leben wünscht.

 

Dass diese Ziele sehr ideologisch hochgestochen sind ist uns selbst bewusst und gleichzeitig brauchen wir sie um einen entschlossen Weg in unserem Leben einzuschlagen.

 

Um kleine, etwas konkretere Schritte zur Verwirklichung umzusetzen, die zu einer heimischeren Welt zielen, wollen wir uns an der genialen Bewegung der Permakultur orientieren, damit verbunden soziale Hilfestellungen geben und an einer erfüllenden Arbeitsstrategie experimentieren.