Monokultur

Große Felder auf denen eine einzige Pflanzensorte angebaut wird, nennt man Monokulturen. Die ursprünglichen Ökosysteme an vielfältigen Lebewesen verlieren durch solche Monokulturen ihre Heimat..

 

Mit Chemikalien, die über die Felder gespritzt werden, wird die Insektenpest verhindert und abgetötet. Ebenfalls wird oft ein schnelles Wachstum der Pflanzen durch den Einsatz von chemischen Düngermittel gefördert. Dies alles ist notwendig, wenn man eine bestimmte Sorte, massenweise, über mehrere Jahre hinweg auf einem selben Feld anbauen will. Doch nicht nur der Lebenskreislauf der Pflanzen und Tiere die auf diesen Flächen wohnten werden damit vernichtet. Die Monokulturen strapazieren den Boden so stark, dass dieser irgendwann seine Fruchtbarkeit verliert und für lange Zeit unbenutzbar wird. Die chemischen Mittel die eingesetzt werden geraten durch den Boden in das Grundwasser, das für uns Menschen von größter Bedeutung ist. Solche Monokulturen sind immer auch mit einem enormen Export-Aufwand verknüpft. Bei dem Transport der gesamten Ernte entsteht erneut eine Vielfalt an Abgasen, die unsere bereits sehr beschädigte Atmosphäre weiter strapazieren. Da das Gemüse und die Früchte erst im Supermarkt ihre Reife erreichen sollen, werden sie viel zu früh geerntet. Das bedeutet, dass viele der Nährstoffe die sonst noch vom Boden in die Frucht transportiert werden wegfallen. Unser Essen verliert an Geschmack und bietet dem Körper weniger Nährstoffe.

Diese Phänomene und ihre vielfätigen Auswirkungen dürfen nicht mehr ignoriert werden. Es ist für das menschliche Überleben notwendig, dass wir unser Bewusstsein für die Zusammenhänge der Natur erwachen lassen. Ein Schrei des Leidens kommt immer stärker zum Vorschein und er wird nur noch stärker, je mehr wir ihm den Rücken zukehren. Vielmehr. Wir werden ihm nicht den Rücken zukehren können, denn sonst wird sich dieser Schrei um so stärker auf uns übertragen.

 

 

Permakultur

Permakultur ist ein Konzept, dass sich an den stabilen Kreisläufen (Ökosystemen) der Natur orientiert und die Landwirtschaft soweit es geht daran anpasst (Aus dem englischen "Permaculture": Permanent-Agriculture). Die Natur wird als großer Lehrer gesehen, der aufmerksam beobachtet wird um seine Prozesse immer besser zu verstehen. Wie das Wasser sich verhält, wie die Wälder sich ohne Menschenhand selbst verpflegen, wie die Pflanzen sich zueinander verhalten, Es gibt gewisse Prinzipien, die man weltweit übernehmen kann, aber gleichzeitig ist die Natur so vielfältig, dass jeder seine eigenen Erfahrungen machen muss (oder vielmehr darf, denn es ist sehr spannend selber zu experimentieren und zu beobachten was für Möglichkeiten in der Natur stecken).

Es ist eine wundervolle Art traditionelles Wissen über Anbau und selbstversorgendem Leben wieder zu gewinnen und gleichzeitig mit neuen Erkenntnissen und im weltweiten Austausch zu erweitern.

 

Es ist in gewissem Sinne mehr als eine Form der Landwirtschaft. Es ist eine Suche nach den Zusammenhängen unserer Welt um diese wieder so in Einklang miteinander zu bringen, dass das Leben wieder spannend, motivierend und befreiend seinen Lauf nimmt. Es gibt weltweit immer mehr Projekte, die sich an der Permakultur orientieren. Die Vielfalt an Gemüse und Obst der Erträge, lässt die Küche wieder kreativer werden. Das Essen ist frei von Chemie, denn Schädlinge werden nicht durch Pestiziden bekämpft, sondern verteilen sich in der Vielfalt an Pflanzen so, dass sie keine Gefahr mehr für den Gesamtertrag werden. Gemüse und Obst kann direkt vom Feld auf den Teller und ist somit viel nahrhafter...

 

Kurz Zusammengefasst: Die Permakultur ermöglicht ein gesundes, umweltfreundliches, ausbeutungfreies Leben, das gleichzeitig die kreativität der Lebensgestaltung anregt.