Boden vorbereiten

 

Bevor wir einsäen, bereiten wir den Boden vor. Hier gibt es viele Möglichkeiten, wie man den Boden vorbereiten kann. Aber was gibt es eigentlich für Bodenarten?

 

 

 

Bei den Bodenarten unterscheidet man meistens zwischen Sand, Lehm und Ton.

 

Sandboden: Sandige Erde ist sehr körnig wie der Sand am Strand. Je sandiger der Boden, desto nährstoffärmer und trockener ist der Boden. Dieser Boden nimmt Temperaturschwankungen stark auf. Zerdrückt man diese Art von Boden in seiner Hand und öffnet sie wieder, rieselt die Erde durch die Finger. Die Erde fühlt sich außerdem rauh an.

Um diese Art von Boden zu verbessern kann man Biomasse hinzufügen.

 

Lehmboden: Lehmboden hat ebenfalls Sand inne, aber mehr noch mehlartige Bodenpartikel. Dieser Boden ist formbar, zerreist aber schnell beim ausrollen. Dieser Boden ist  z.B. für den Anbau von Pflanzen gut geeignet. 

 

Tonboden: Tonerde spreichert Feuchtigkeit sehr lange (Staunässe). Sie erwärmt sich nur langsam. Trockene Tonböden sind hingegegn steinhart und verkrusten und sind deswegen schwer zu bearbeiten. Diese Art von Boden lässt sich super formen, ausrollen und kneten. Gut ist es diesem Boden Sand zu zufügen.

 

Quellen und mehr Infos unter folgenden Seiten:

http://www.bodenwelten.de/content/bodenarten

http://www.bodenwelten.de/content/unterscheidungsmerkmale

https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/medien/dokumente/Teil3_VE02_Bodenarten.pdf

 

 

Boden aufhacken und mit Kompost mischen

 

Die einfachste Variante den Boden vorzubereiten ist wohl den Boden aufzuhacken und diese mit Kompost zu mischen. Dabei kommst es auf die Erde an. Es gibt gute und weniger gute Erde. Auf unseren Reisen haben wir meisten eher weniger gute Erde gehabt, wie zum Beispiel sehr lehmigen und festen Boden. Zuerst haben wir definiert wie groß unser Beet sein soll. Dann haben wir diesen Bereich aufgehackt, große Erdbrocken zerkleinert und Steine raussotiert. Je feiner die Erde ist, desto besser für die Pflanzen. Danach haben wir eine dünne Schicht (1:7) Kompost auf die fertig zerhackte Erde verteilt und ein wenig mit der Erde vermischt. Nachdem man dann seine Pflanzen eingesät hat, kann man diese mit Biomasse (z.B. Stroh oder Blätter) abdecken.

Das "Sandwitch"

 

Wir nennen es mal das "Sandwitch". Hier geht es darum ein Behältniss zu füllen. Wie im Bild zu sehen, haben wir runde Steinkübel dafür verwendet.. Bei der Art den Boden vorzubereiten schichtet man Erde mit Biomasse (z.B. Stroh, Blätter). Man kann mit Erde anfangen und schichtet dann z.B. Blätter darauf, dann wieder Erde usw.. Das Verhältiniss der Menge einer Schicht, ist abhängig von dem Behältniss. Man kann sich daran orientieren, dass immer gut die untere Schicht abgedeckt ist von der darüberliegenden Schicht. Dabei haben wir am Anfang mehr Biomasse verwendet und gegen Ende, also bei den obersten Schichten, mehr Erde. Außerdem haben wir bei den unteren Schichten gröbere Biomasse und bei den oberen Schichten immer feinere Biomasse verwendet. Die oberste Schichte sollte Erde sein. Darin kann man dann seine Samen einsäen. Zum Schluss haben wir auf die bepflanzte Erdschicht, ganz feines/klein gehacktes Stroh gesträut. Das dient dazu nochmals Nährstoffe dem Boden zu zufügen und die Erde vor der Sonne zu schützen. (Die Stöcke liegen nur auf den Steinkübel um die Beete von Hunden zu schützen)