Zero-Waste in der Küche

Tee sieben

 

Anstatt mit dem Tee aus dem Beutel Müll zu produzieren, lieber Teeblätter im heißen Wasser ziehen lassen und dann durchsieben. Danach am besten die genutzten Teeblätter kompostieren.

Stofftücher

 

Lieber Stofftücher zum waschen als Papiertücher zum wegwerfen nutzen. Ich lege mir in meiner Küche immer an einer bestimmten Stelle ein Geschirtuch hin, nachdem ich es zum abtrocknen genutzt habe, um im Fall von verschmutzung damit sauber zu wischen. 

Holz oder Bambus

 

Wenn alte Kochutensilien kaputt gehen,

kannst du beim neukauf darauf achten,

dass sie  aus Holz oder Bambus bestehen. 

Aufbewahrungsboxen

 

Wer auf Fleisch und Käse nicht verzichten kann, kann mit einer Aufbewahrungsbox auch an die Kühltheke gehen.  Aus hygienischen Gründen darf man "nur" seine Box auf die Theke stellen und der Verkäufer legt das Produkt dort rein. Es kann aber leider auch sein, dass manche Verkäufer das nicht wollen. 

Obst und Gemüse von Bioläden oder Wochenmarkt

 

Um Verpackungund Plastik zu vermeiden, empfiehlt sich in Bioläden oder auf dem Wochenmarkt ein zu kaufen.  Die meisten Produkte sind verpackunglos und wenn man sie doch verpackt werden, dann meistens in Papiertüten. 

Kaffee to go!

 

Schon in vielen Läden kann man wiederverwendbare Becher für Heißgetränke aus nachhaltigen Rohstoffen kaufen.  Lass dir für unterwegs dort dein Kaffee rein füllen. 

Wasser aus Glas oder aus der Leitung

 

Das deutsche Wasser unterliegt strengen Auflagen. Schau im Internet nach ob man dein Leitungswasser trinken kann oder kaufe Wasser aus Glasflaschen anstatt aus Plastik. Das stärkt auch die Muskeln. 

Frischer Kaffee

 

Frisch gemahlener Kaffee im Expressokocher schmeckt doch am besten. Vermeide Kaffee aus Kapseln oder Pads. Am besten fair gehandelter Kaffee oder doch aus Löwenzahn

Kupferschwamm

 

Anstatt die herkömmlichen Spühlschwämme kann man auch ein Kupferschwamm benutzten. der Vorteil ist, dass man den Dreck  viel besser abbekommt, dass man den Kupferschwamm bei 60 crad waschen kann und dass er 100% recycelbar ist. 

Glas als Plastikalternative

 

Auch wenn es schwerer ist, schmeckt doch alles besser aus Glas, als aus Plastik. Es ist nachhaltiger und sieht dabei noch gut aus. Die Glasflasche haben wir für ca. 2,70€ aus dem verpackungslosen Laden aus Köln, gibt es aber auch in kleiner bei DM.

Spülmittel

 

Spülmittel kann man oft in Verpackungslosen läden kaufen oder man stellt es sich selber her. 

Rezepte findest du unter anderem hier:

https://zumursprungzurueck.com/tag/spulmittel-selber-machen/

http://wastelandrebel.com/de/oeko-spuelmittel-selber-machen/

 

Einkaufsnetze für Obst und Gemüse

 

Oft haben wir Obst einfach ohne eine Plastiktüte genommen, aber für die Handhabung ist es schon einfacher ein Einkaufnetz zu haben. Beim wiegen sind es dann paar Gramm mehr, aber das macht kaum ein Unterschied. Ich habe mir einfach welche gehäkelt und dies in verschiedenen Größen (für verschieden großes Obst) Am besten aus Baumwolle häkeln, da sie sich nicht ausdehnt. Meine Wolle ist für die Nadelstärke 3-4.

 

1. Runde: 8 LM, mit einer KM zu einem Kreis verbinden

2. Runde: 11 FM verteilt in die 8 LM häkeln, mit einer KM enden

3. Runde: jeweils 2 Stäbchen in jede FM, mit einer KM enden

4. Runde: 6 LM und mit einer FM in die übernächste FM häkeln, wiederholen bis zum Ende (es müssten 11 Bögen entstehen)

5. Runde: 10 LM und mit einer FM in der Mitte des nächsten Bogens häkeln

6. Runde: Nun immer so weiter häkeln, für ein Netz für z.B. Erdbeeren mit 10 LM

pro Bogen weiter häkeln, für ein Netz für z.B. große Tomaten hmit 15 LM pro Bogen weiter häkeln und für ein großes Netz für z.B. Äpfel erst eine Runde mit 15 LM und dann die nächsten Runden mit 20 LM pro Bogen. Du kannst so viele Runden machen wie groß du dein Netz haben möchtest (z.B. 8 Runden) Dann häkelst du erst 4 FM in den halben Bogen und dann 7 FM in jeden ganzen Bogen, am Ende der Runde wieder 4 FM in den halben Bogen.

Vorletzte Runde: Dann 50 LM und diese bei ¼ der Runde mit einer FM fest häkeln (z.B. bei 12 Bögen nach 3 Bögen in eine FM mit einer FM häkeln) Dann bis 2/4 einer Runde FM häkeln, wieder 50 LM und nach ¾ einer Runde fest häkeln, bis zum Schluss FM in jede FM

Letzte Runde: 1 FM in jede Masche häkeln

 

Körner-Mühle

 

Es gibt ja sämtliche Mix- und Zerkleinerermaschienen, aber dies geht auch Plastik- und Stromlos.

 

Googlet man Kornmühle findet man recht teure Stücke. Wir haben unsere geerbt. Ich denke, das man eher solche Mühlen günstig auf Flohmärkte erwerben kann,

 

 

Plastiktüte vs. Papiertüte!

 

Nachdem uns jemand sagte, das Papiertüten doch bestimmt viel unnachhaltiger als Plastiktüten sind, weil dafür viele Bäume sterben müssen, haben wir mal nachgeforscht. Für Plastiktüten wird Erdöl verwendet was ein Produkt ist was irgendwann zu ende geht, also nicht erneuerbar. Doch bei Papiertüten wird die Umwelt viel mehr geschadet als bei der Herstellung von Plastiktüten. Der Hauptpunkt ist, wie oft wir eine Tragetasche benutzen, denn oft werden Plastik oder Papiertüten nur einmal verwendet. Deswegen wäre es am allerbesten eine faire Baumwolletasche zu verweden, die man Jahre lang nutzt. Man könnte auch eine Plastik oder Papiertüte sein lebenlan verwenden, doch das hält wohl nicht. Wenn ich mich persönlich für eine Plastik oder Papiertüte entscheiden würde, würde ich trotzdem eine Papiertüte nehmen, da diese sich schneller Kompostieren lassen und ich was schöneres daraus basteln könnte, sollte sie gerissen sein.

 

Unsere Quellen: http://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/umwelt-plastik-papier-tuete-100.html

http://www.zeit.de/2014/44/plastiktuete-papiertuete-umweltschutz-stimmts